FAQs zum AmpliTrain EMS Gerät
NEU: EMA, die Innovation für EMS Training
1. EMA oder EMS
Entdecken Sie jetzt ein völlig neues und effizientes Trainingserlebnis und erfahren Sie außerdem, wie Sie davon profitieren können!
Das AmpliTrain EMA Gerät verfügt über eine medizinische Zulassung.
2. Elektroden/AmpliTroden
Warum wird für die AmpliTroden-Anzüge bzw. für die
Elektroden des AmpliTrain Silbergewirk genutzt?
Weil zum heutigen Stand der Technik dieses Material das einzig wirklich taugliche ist, wenn es um großflächige Elektroden und/oder um Elektroden geht, die für den direkten Einsatz am menschlichen Körper gedacht sind. Egal ob unter dem Elektrodenmaterial noch Unterziehkleidung getragen wird oder nicht, müssen die Materialien der Elektroden von höchster Qualität sein, weil es ansonsten zum Beispiel zur Einleitung von Metallen in den Körper kommen könnte, zu Kontaktallergien und vielem mehr.
Man muss natürlich zwischen Metallen und Edelmetalle unterscheiden. Silber ist ein Edelmetall mit ganz besonderen Eigenschaften – auch was die Verträglichkeit angeht. Genau aus diesem Grund wird das Silbergewirk des Herstellers mit dem die AmpliTroden gefertigt werden, unter anderem für Wundverbände eingesetzt. Hierzu wollen wir den Hersteller des AmpliTroden-Materials zitieren:
„Silber heilt! Durch seine antibakterielle und fungizide Wirkung ist Silber auch besonders für den medizinischen Bereich interessant. … Insbesondere bei offenen Wunden und Neurodermitis wird der Heilungsprozess beschleunigt – die silberbeschichteten Auflagen verhindern ein Verkleben mit der Wunde. Der Grund: Silber tötet Bakterien ab, fördert dadurch die Wundheilung und beruhigt die Haut. Weltweit führende Hersteller von Wundverbänden nutzen diesen Vorteil bereits aus und setzten unsere versilberte Flächenware in ihren Produkten ein. Um chronische Krankheiten zu lindern, wird Silber auch in Kleidung und Bettwäsche eingearbeitet. Deren Oberfläche ist mit 99% reinem Silber veredelt und wirkt dadurch desinfizierend…“
Wir denken, dass diese Produktbeschreibung ausreichen sollte um deutlich zu machen, wie sicher und hochwertig das von uns genutzte Material ist. Es kommt aus der Medizin und hat die beste denkbare Zertifizierung für ein Textilprodukt. Es ist nach Ökotex-Standard 100 der Produktklasse 1 zugeordnet und das bedeutet, dass man es Babys in den Mund geben darf. Was kann man mehr wollen?
Hinzu kommt, dass wir die Elektroden frei halten von jeglichen Metallen und selbst die Überleitungen zu den Steckern (vergoldet) ist metallfrei realisiert.
All das führt dazu, dass die AmpliTroden derzeit das hochwertigste Produkt auf dem GK-EMS/EMA-Markt sind und nicht nur optimale Stromübertragung sichern (und damit beste Trainingseffektivität) sondern auch durch maximale Qualität bei den Materialien überzeugen.
3. Medizinzulassung
des AmpliTrain als Medizinprodukt?
4. Muskelkater
Weder aus Sicht der Trainingswissenschaft noch aus Sicht der Physiologie ist Muskelkater als postiv anzusehen. Im Gegenteil. Muskelkater ist zwar nichts Schlimmes, doch wie auch bei anderen Schmerzen ist er ein Zeichen für Belastung die Gewebeschäden verursacht hat bzw. eine Reaktion des Körpers auf Zelluntergang.
Schmerz ist normalerweise eine Reaktion die der menschliche Körper nur dann zeigt, wenn ihm Schaden zugefügt wird oder Schaden droht. Es gibt weltweit keine Untersuchung die zeigen würde, dass Muskelkater ein Zeichen für Trainingswirkung oder gar für Muskelwachstum sei. Was allerdings nachgewiesen werden konnte ist, dass Muskelkater die Folge von Verletzungen an den sog. Z-Scheiben ist, also als Folge von Gewebezerstörung auftritt. Aus physiologischer Sicht ist das in keinem Fall als positiv zu bewerten und schon gar nicht als wünschenswerte Begleiterscheinung zu Training.
In der Vergangenheit, als man noch annahm Muskelkater sei ein Ergebnis von Laktatansammlung im Muskel und gleichzeitig davon ausging, wirksames Muskeltraining ginge mit starker Laktatbildung einher, war wohl der Irrglaube entstanden, Muskelkater sei ein Indiz für wirksames Muskeltraining. Inzwischen wurde aber widerlegt, dass Muskelkater mit der Laktatbildung zu tun habe. Auch widerlegt wurde, dass Muskelaufbautraining mit besonders hohen Laktatwerten einher geht.
Tatsächlich ist Muskelkater ein Signal, dass ein Reiz zu stark oder gewebeschädigend war. Ein solcher Reiz ist nicht förderlich und auch nicht physiologisch.
Und genau deswegen verursacht das Training mit niederfrequentem Reizstrom starken Muskelkater. Weil diese Art des Reizes unphysiologisch ist für das Muskelgewebe und es daher verletzt.
Bei AmpliTraining ist das anders. Das Training ist physiologisch und wirkt als aufbauender Stimulus, nicht zerstörend. Darum wird bei AmpliTraining (wenn es fachgerecht eingesetzt wird) niemals ein so heftiger Muskelkater entstehen und daher zeigt das Training auch deutlich bessere Trainingswirkung als man das von der Niederfrequenz kennt.
5. Wie stelle ich den AmpliTrain am besten ein?
Meine Empfehlung für ein erstes Training bzw. für die Arbeit mit Anfängern:
Arme 40%
Brust 20%
Bauch 20%
Rücken 40%
Gesäß 0%
Beine 85%
Jetzt erst einmal den HI (Regler für Gesamtintensität) aufdrehen bis die Beine wirklich gut arbeiten. An dieser Stelle lasse ich die Intensität am Po erst mal auf Null um zu verhindern, dass es gleich vom Start weg stark in den Beckenboden zieht. Drehe ich dann nämlich den Po dazu, wandert die Intensität immer stärker in den Schritt und zur Schließmuskulatur. Habe ich Kunden/in bei dem/der ein Problem im Beckenboden (z.B. Inkontinenz, Hämorrhoiden) vorliegt, dann kann ich natürlich gleich mit Po arbeiten, aber für den normalen User ist es anders angenehmer.
Erst wenn die Beine sicht- und spürbar gut arbeiten, dreht man nun die sog. Anteilsregler der Ausgänge Rücken, Bauch, Brust und Arme hoch.
Wenn jemand Probleme mit der Atmung hat oder sagt, es würde „in den Magen ziehen“, dann direkt reagieren und die Umschaltung zwischen Rücken und Bauch aktivieren! Bevor man nun wieder hoch dreht muss man natürlich beachten, dass man die beiden Ausgänge dann auch auf selbe Intensität auf den Anteilsreglern stelle (z.B. beide auf 50%) denn arbeitet es einseitig.
Wenn alle Ausgänge gut eingependelt sind langsam anfangen auch den Po rein zu drehen. Aber bedenken, dass nun der Strom besonders stark im Beckenboden und somit auch in der Schließmuskulatur und in den Genitalien) arbeitet.
Wenn man bei Anfängern dennoch die Po-Muskeln intensiv trainieren will, dann empfiehlt es sich, in den letzten Minuten des Trainings die Beine raus zu drehen und dafür den Po richtig hoch zu drehen. So hat man Beine und Po gut trainiert, lässt dem Anfänger aber Zeit sich an die intensive Trainingswirkung im Beckenboden zu gewöhnen.
Sind alle Ausgänge so eingestellt dass es ausgewogen und ganzkörperlich arbeitet, dann kann man nur noch über den HI nach und nach hoch drehen. Als Orientierungspunkt empfiehlt sich der Index.
